Ich hatte im Mai eine neue Stelle angetreten. Doch dabei hatte ich
eigentlich von Anfang an kein richtig gutes Gefühl. Und nach
einiger Zeit war dann auch klar, daß die Stelle thematisch
einfach nichts für mich war: Mit Borland C++ Builder
programmieren mag für Windows-Fans interessant sein, für
einen Linuxer wie mich ist es aber eher anstrengend: Die
Debugging-Möglichkeiten sind seltsam und unflexibel (nur der
eingebaute Debugger kann genutzt werden...), die Programmierung selbst
anstrengend (nur der eingebaute Editor kann benutzt werden, was eher
hinderlich ist, wenn man einen richtig
guten Editor gewohnt ist) und die Bugs in der
Entwicklungsumgebung waren unzählbar und nervig. Wenn dann noch
solche Kleinigkeiten wie Lotus Notes als Mailprogrammersatz zum
Einsatz kommen und dergleichen Kleinigkeiten mehr, dann macht die
Arbeit auf Dauer wenig Spaß. So kam ich dann nach einem
Gespräch mit meinem Chef überein, daß es auf Dauer
keinen Sinn machen wird und wir uns besser trennen sollten. Und so kam
es, daß ich ziemlich schnell ohne Arbeitstelle dastand und nicht
wirklich wußte, wie es weitergehen soll. Aber Gott sorgte
für mich: Innerhalb kürzester Zeit fand ich eine Stelle, die
von den Aufgaben sehr viel besser zu mir paßt, bei dem ich mich
im Team viel wohler fühle (es paßt einfach persönlich
viel besser zusammen) und die auch noch verkehrstechnisch für
mich viel besser angebunden ist. Gott kann einfach alles gut machen
:-)